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Was ist ein Trauma?

Trauma heißt soviel wie "Wunde, Verletzung" bekannt aus dem körperlichen Bereich.
Ein seelisches Trauma (Psychotrauma) ist das Erleben einer extremen Situation, für welche die Bewältigungsmechanismen der betreffenden Person nicht ausreichend sind. Das Erleben wird als extrem bedrohlich und ausweglos, oft verbunden mit Todesangst und Hilflosigkeit erlebt.
All das hat einen extremen inneren Stress zur Folge.

Besonders in Kindheit und Jugend, aber auch noch im Erwachsenenalter, stellen Gewalterfahrungen aller Art, neben Kriegserfahrungen, vor allem Vernachlässigung, emotionale, physische und sexuelle Misshandlungen, insbesondere in der eigenen Familie, die schwerwiegendsten und gesellschaftlich häufigsten Traumatisierungen dar.

Traumatherapie:

Verläuft in der Regel nach dem "Dreisäulenmodell":

1. Stabilisierung

2. Traumabearbeitung

3. Neuorientierung

Ziel sollte sein, Zugang zum traumatischen Erleben zu finden und dieses einer Verarbeitung zugänglich zu machen.
Hierbei können in der Traumatherapie bewährte Methoden zur Hilfe genommen werden wie:

  • Körperorientierte Verfahren
  • Die Arbeit mit dem Inneren Kind
  • Bildschirmtechnik
  • EMDR
  • TRIMB

Blockaden im Gehirn, wie etwa die Abspaltung zum Sprachzentrum hin, werden so häufig gelöst und in einem Prozess der Durcharbeitung des Traumas kann es gelingen, das Erlebnis in den heutigen Lebensbezug des Betroffenen einzuordnen. Ein neuer Zugang zu den gesunden Emotionen, Nachreifung und Neuorientierung im Leben können erfolgen.